«Eine tolle Geschichte: Der zweite aus dem wiedergefundenen Manuskriptschatz stammende Text führt ins nasskalt-verruchte London und ist Milieuchronik sowie Ganovenroman.» FAZ
Ferdinand hat als Kriegsheld Frankreich verlassen, um nach London zu gehen. Dort trifft er seine Freundin Angèle wieder, eine Prostituierte, die nun mit einem englischen Major zusammenlebt. Ferdinand bezieht eine Mansarde in der Leicester Pension, wo der sogenannte Cantaloup, ein Zuhälter aus Montpellier, zusammen mit einigen anderen zwielichtigen Gestalten – darunter ein Polizist namens Bijou und ein ehemaliger Bombenleger namens Borokrom – einen Sexhandel mit Mädchen organisiert. Zuhälterei, Alkoholismus, Drogenhandel, Gewalt und «Unregelmäßigkeiten» aller Art lassen diese Truppe von Ausgestoßenen, die von der Vorstellung verfolgt werden, an die Front abkommandiert oder dorthin zurückgeschickt zu werden, von Tag zu Tag verdächtiger erscheinen.
Bandenführer, Zuhälter, Tänzer, Prostituierte, Polizeispitzel und mittendrin Ferdinand, das Alter Ego des Autors, dessen Geschichte nun - 1916, noch mitten im Krieg, aber nicht mehr auf dem Schlachtfeld - weitererzählt wird: Dieser Roman liefert «Seiten von überwältigender Schönheit» (L'Obs).
«Kaum eine Entdeckung hat die französische Geisteswelt so erregt wie die der seit 1944 verschollenen Werke Krieg und London.» Die Welt