Vater und Tochter, ein Reservat in Maine, eine Vergangenheit, die sie verbindet und trennt wie der Fluss zwischen ihren Häusern: Morgan Talty zeichnet das unvergessliche Porträt einer indigenen Gemeinschaft und schreibt so wahrhaftig wie berührend über Vermächtnis und Gemeinschaft, Erbe und gemeinsame Werte.
Von seinem Haus im Wald aus beobachtet Charles das Leben, das er hätte haben können, auf der anderen Seite des Flusses im Penobscot-Reservat in Maine. Dort wohnt das Mädchen Elizabeth, von deren Leben er nur kurze Momente mitbekommt. Mit Elizabeths Mutter teilt er ein Geheimnis, das tiefer und gefährlicher ist als der Fluss, der Charles von ihr und dem Rest der Stammesgemeinschaft trennt: Elizabeth ist seine Tochter. Nun ist der Tag gekommen, an dem er sein Geheimnis nicht länger für sich behalten will.
Was ist Familie? Verbinden uns die Blutsbande, die gemeinsame Geschichte, oder ist Zugehörigkeit ganz anders bedingt?
Die Sorge um Elizabeth zwingt Charles, sich mit seiner verlorenen Kindheit im Reservat, dem Ende einer Liebe und dem Tod seines geliebten Stiefvaters auseinanderzusetzen. Lange hat er nicht gewagt, sich die entscheidenden Fragen zu stellen: Darf er sein Geheimnis über Elizabeth teilen? Und würde seine Tochter die Wahrheit wissen wollen, selbst wenn sie dadurch alles verlieren könnte, was sie je gekannt hat?
«Talty erzählt fesselnd über Familie und Zugehörigkeit, über die Geschichten, die wir kennen müssen, auch wenn sie unser Leben zu zerstören drohen.» Tommy Orange
«Ein einfühlsamer und entschlossener Blick auf die Erfahrungen einer Gemeinschaft, die versucht, sich mit ihrer schmerzhaften Vergangenheit – und ihrer Zukunft – auseinanderzusetzen.» Time Magazine
«Eine berührende Geschichte über Vermächtnis und Gemeinschaft, Erbe und gemeinsame Werte.» People Magazine
«Beeindruckend!» The New Yorker
«Talty legt Hinweise als Vorzeichen einer Tragödie aus – eine Waffe, einen Hausbrand –, die im explosiven Schlussakt wieder auftauchen. Doch das eigentliche Drama dieses bewegenden, durchdachten Romans spielt sich im Inneren seiner Hauptfigur ab.» The Wall Street Journal
«Herzzerreißend … eine eindringliche, bewegende Geschichte, die grundlegende Fragen nach Zugehörigkeit aufwirft.» The Economist
Für Leser:innen von Louise Erdrich, Tommy Orange, Rachel Khong und Barbara Kingsolver