Oktoberfest

Ein Spaziergang auf der Wiesn | | "In Sargnagels Provokationen steckt jede Menge Herzlichkeit. Niemand beleidigt so menschenfreundlich wie diese Frau." SRF 2 Kultur

Eine Reise in den Rausch

Nach ihrem Buch über den Opernball legt Stefanie Sargnagel mit einem weiteren Abenteuer nach: Allen Warnungen zum Trotz und in ein Dirndl geschnürt begibt sie sich an einen Ort, der für viele eine Zumutung ist und für andere der Himmel: das Münchner Oktoberfest.

Das bietet viel Anlass zum Nachdenken über die liebenswerten und weniger schmeichelhaften Gemeinsamkeiten von Österreich und Bayern. Vor allem ist es aber eine mitreißende, mitreißend komische Höllenfahrt in ein Paradies des Exzesses, wie es nur in Bayern vorstellbar ist. Es wird nicht getrunken, sondern gesoffen, gefressen und gehurt, gewankt, gekotzt, das Bewusstsein verloren, alles in dem Hochgefühl, dass es genau so sein soll.

Stefanie Sargnagel schaut zu, macht mit, und die Leserin, der Leser kommt aus dem Staunen nicht heraus über der Frage: Was hat sie da erlebt, was hat sie sich ausgedacht? 

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Beobachten, präzise beschreiben und auf die Spitze treiben, das kann Sargnagel so gut, dass man gar nicht mehr mitbekommt, wann die Realität aufhört und die absurde Satire beginnt ... eine Freude zu lesen.

Hannah Heinzinger,
BR24, 14. August 2026

In Sargnagels Provokationen steckt jede Menge Herzlichkeit. Niemand beleidigt so menschenfreundlich wie diese Frau.

Holger Heimann,
Saarländischer Rundfunk SR 2 Kulturradio, 18. August 2026

Saulustig und tieftraurig, großartig und grauenvoll zugleich

Andreas Lesti,
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 20. September 2026

Doch bloss verächtlich ist ihr deftiger, anarchischer Blick keineswegs, vielmehr kultiviert sie die hohe Wiener Kunst der sympathischen Beleidigung.

Tobias Sedlmaier,
Neue Zürcher Zeitung, 19. September 2026

In der literarischen Liga von Elfriede Jelinek spielt die Tochter einer alleinerziehenden Krankenschwester durchaus mit. Nur dass es viel lustiger und weniger anstrengend ist.

Angelika Hager,
Profil, 08. August 2026

Deswegen so gut, weil die Autorin jedes Bayernklischee bis auf zur Absurdität überdreht ... herablassend ist der Ton dennoch nie.


SRF 2 Kultur, 14. August 2026

Eine vergnügliche Schrecklichkeit

Christina Böck,
Kurier, 15. August 2026

Wenn jemand gerade der literarischen Reportage zu neuem Glanz verhilft, dann ist es Stefanie Sargnagel.

Marc Reichwein,
Welt am Sonntag, 06. September 2026

Wer die Wiesn nicht mag, kann sich über das neue „Oktoberfest“-Büchlein von Stefanie Sargnagel freuen. Und wer die Wiesn mag, auch.

Anne Fritsch,
Abendzeitung München, 21. September 2026

Weder plumpes Wiesn-Bashing noch geschönte Verklärung, sondern bei allen dichterischen Freiheiten und literarischen Übertreibungen der klarsichtigste Blick auf das weltberühmte kollektive Komasaufen seit Herbert Achternbuschs "Bierkampf"

Jakob Hayner,
welt.de, 22. September 2026
  • Verlag: Rowohlt Hundert Augen
  • Erscheinungstermin: 14.08.2026
  • Lieferstatus: Lieferzeit 1-2 Tage
  • ISBN: 978-3-498-00955-7
  • 96 Seiten
  • Autorin: Stefanie Sargnagel
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Buchcover von Oktoberfest: Ein Spaziergang auf der Wiesn
Stefanie Sargnagel Oktoberfest
  • Beobachten, präzise beschreiben und auf die Spitze treiben, das kann Sargnagel so gut, dass man gar nicht mehr mitbekommt, wann die Realität aufhört und die absurde Satire beginnt ... eine Freude zu lesen.

    Hannah Heinzinger, BR24, 14. August 2026
  • In Sargnagels Provokationen steckt jede Menge Herzlichkeit. Niemand beleidigt so menschenfreundlich wie diese Frau.

    Holger Heimann, Saarländischer Rundfunk SR 2 Kulturradio, 18. August 2026
  • Saulustig und tieftraurig, großartig und grauenvoll zugleich

    Andreas Lesti, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 20. September 2026
  • Doch bloss verächtlich ist ihr deftiger, anarchischer Blick keineswegs, vielmehr kultiviert sie die hohe Wiener Kunst der sympathischen Beleidigung.

    Tobias Sedlmaier, Neue Zürcher Zeitung, 19. September 2026
  • In der literarischen Liga von Elfriede Jelinek spielt die Tochter einer alleinerziehenden Krankenschwester durchaus mit. Nur dass es viel lustiger und weniger anstrengend ist.

    Angelika Hager, Profil, 08. August 2026
  • Deswegen so gut, weil die Autorin jedes Bayernklischee bis auf zur Absurdität überdreht ... herablassend ist der Ton dennoch nie.

    SRF 2 Kultur, 14. August 2026
  • Eine vergnügliche Schrecklichkeit

    Christina Böck, Kurier, 15. August 2026
  • Wenn jemand gerade der literarischen Reportage zu neuem Glanz verhilft, dann ist es Stefanie Sargnagel.

    Marc Reichwein, Welt am Sonntag, 06. September 2026
  • Wer die Wiesn nicht mag, kann sich über das neue „Oktoberfest“-Büchlein von Stefanie Sargnagel freuen. Und wer die Wiesn mag, auch.

    Anne Fritsch, Abendzeitung München, 21. September 2026
  • Weder plumpes Wiesn-Bashing noch geschönte Verklärung, sondern bei allen dichterischen Freiheiten und literarischen Übertreibungen der klarsichtigste Blick auf das weltberühmte kollektive Komasaufen seit Herbert Achternbuschs "Bierkampf"

    Jakob Hayner, welt.de, 22. September 2026

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