Leben, die die Welt bewegen: Biografien und Autobiografien bei Rowohlt
Wenn Sie ebenso gerne wie wir aus dem Rowohlt-Team die spannenden Lebensgeschichten von Menschen lesen, dann sind Sie hier genau richtig, denn wir haben für Sie einige Highlights unserer aktuellen Biografien und Autobiografien zusammengestellt. Lassen Sie sich von authentischen Erzählungen fesseln, die oft überraschend, manchmal kontrovers und immer menschlich sind.
Unsere sorgfältig kuratierte Auswahl bietet Ihnen tiefe Einblicke in die unterschiedlichsten Lebenswege – beispielsweise vom Leben im Musikshowbusiness von Jennifer Weist und Mary Roos über die politischen Einblicke von Angela Merkel bis hin zu den literarischen Stimmen wie Wolfgang Herrndorf und Goethe. Erfahren Sie, welche Herausforderungen diese Menschen gemeistert, welche Träume sie verwirklicht und welche Spuren sie in der Geschichte hinterlassen haben. Viel Spaß beim Stöbern!
Herrndorf
Wolfgang Herrndorf gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern seiner Generation. Mit seinem Roman «Tschick» hat er weltweit Herzen erobert, sein früher Tod – die Tumordiagnose, die Entscheidung, sich das Leben zu nehmen – bewegt bis heute viele Menschen.
Wer Wolfgang Herrndorf war, erzählt Tobias Rüther in dieser Biographie. Er folgt Herrndorf von der Kindheit in Norderstedt über das Kunststudium in Nürnberg bis nach Berlin – und in die letzten Jahre mit der Krankheit, in denen die Romane «Sand» und «Bilder deiner großen Liebe» entstanden und die Herrndorf in seinem Blog «Arbeit und Struktur» festgehalten hat, einer einzigartigen Chronik des Lebens und Schreibens. Basierend auf zahlreichen unveröffentlichten Dokumenten und Gesprächen mit Familie, Freunden und Weggefährten beleuchtet Rüther alle Facetten Herrndorfs, auch die bisher weniger bekannten: Er zeigt den Künstler, der Astrophysik und niederländische Malerei liebte, Fußball, Nabokov und Stendhal, den Akribiker, Romantiker und Internetbewohner, den hochbegabten Maler und «Titanic»-Illustrator. So entsteht das ebenso faszinierende wie bewegende Porträt eines außergewöhnlichen Menschen, der trotz der kurzen Zeit, die ihm blieb, ein großes Werk schuf – und bis zuletzt sein Leben selbst bestimmte.
Herrndorf
Wolfgang Herrndorf gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern seiner Generation. Mit seinem Roman «Tschick» hat er weltweit Herzen erobert, sein früher Tod – die Tumordiagnose, die Entscheidung, sich das Leben zu nehmen – bewegt bis heute viele Menschen.
Wer Wolfgang Herrndorf war, erzählt Tobias Rüther in dieser Biographie. Er folgt Herrndorf von der Kindheit in Norderstedt über das Kunststudium in Nürnberg bis nach Berlin – und in die letzten Jahre mit der Krankheit, in denen die Romane «Sand» und «Bilder deiner großen Liebe» entstanden und die Herrndorf in seinem Blog «Arbeit und Struktur» festgehalten hat, einer einzigartigen Chronik des Lebens und Schreibens. Basierend auf zahlreichen unveröffentlichten Dokumenten und Gesprächen mit Familie, Freunden und Weggefährten beleuchtet Rüther alle Facetten Herrndorfs, auch die bisher weniger bekannten: Er zeigt den Künstler, der Astrophysik und niederländische Malerei liebte, Fußball, Nabokov und Stendhal, den Akribiker, Romantiker und Internetbewohner, den hochbegabten Maler und «Titanic»-Illustrator. So entsteht das ebenso faszinierende wie bewegende Porträt eines außergewöhnlichen Menschen, der trotz der kurzen Zeit, die ihm blieb, ein großes Werk schuf – und bis zuletzt sein Leben selbst bestimmte.
Herrndorf
Wolfgang Herrndorf gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern seiner Generation. Mit seinem Roman «Tschick» hat er weltweit Herzen erobert, sein früher Tod – die Tumordiagnose, die Entscheidung, sich das Leben zu nehmen – berührt bis heute viele Menschen.
Wer Wolfgang Herrndorf war, erzählt Tobias Rüther in dieser Biographie. Er folgt Herrndorf von der Kindheit in Norderstedt über das Kunststudium in Nürnberg bis nach Berlin – und in die letzten Jahre mit der Krankheit, in denen die Romane «Sand» und «Bilder einer großen Liebe» entstanden und die Herrndorf in seinem Blog «Arbeit und Struktur» festgehalten hat, einer einzigartigen Chronik des Lebens und Schreibens. Basierend auf zahlreichen unveröffentlichten Dokumenten und Gesprächen mit Familie, Freunden und Weggefährten beleuchtet Rüther alle Facetten Herrndorfs, auch die bisher weniger bekannten: Er zeigt den Künstler, der Astrophysik und niederländische Malerei liebte, Fußball, Nabokov und Stendhal, den Akribiker, Romantiker und Internetbewohner, den begabten Maler und «Titanic»-Illustrator. So entsteht das ebenso faszinierende wie bewegende Porträt eines außergewöhnlichen Menschen, der trotz der kurzen Zeit, die ihm blieb, ein großes Werk schuf – und bis zuletzt sein Leben selbst bestimmte.
Nackt
Jennifer Weist: lautstarke Stimme gegen Rassismus, Misogynie und Queerfeindlichkeit, Kraftpaket auf der Bühne, in jeder Hinsicht eine Frau mit Haltung. Aber wo kommt sie her, wie ist sie zu der starken und selbstbewussten Person geworden, die sie ist? In ihrem Memoir lässt sie nichts aus: Sie erzählt ungeschönt von ihrer Kindheit ohne Vater, von Drogenerfahrungen und sexualisierter Gewalt.
Und sie berichtet von dem Weg zum Erfolg mit ihrer Band Jennifer Rostock, der alles andere als leicht war: Es geht um Machtmissbrauch und Sexismus in der Musikindustrie, aber auch um Rebellion und Widerstand – Jennifer Rostock prägen die Jugendkultur einer ganzen Generation. Dann ist es Zeit für einen Richtungswechsel. Als die Band eine Pause auf unbestimmte Dauer einläutet, geht Jennifer ihren Weg als Solokünstlerin Yaenniver weiter.
Und jetzt? Viele Meilensteine sind bereits gesetzt, doch Jennifer steht mit ihrem Engagement erst in den Startlöchern, als Rolemodel für Female Empowerment und politische Anteilnahme abseits popkultureller Normen. Nicht nur davon erzählt sie in diesem Buch – gewohnt klar, streitbar und mutig.
Nackt
Jennifer Weist: lautstarke Stimme gegen Rassismus, Misogynie und Queerfeindlichkeit, Kraftpaket auf der Bühne, in jeder Hinsicht eine Frau mit Haltung. Aber wo kommt sie her, wie ist sie zu der starken und selbstbewussten Person geworden, die sie ist? In ihrem Memoir lässt sie nichts aus: Sie erzählt ungeschönt von ihrer Kindheit ohne Vater, von Drogenerfahrungen und sexualisierter Gewalt. Und sie berichtet von dem Weg zum Erfolg mit ihrer Band Jennifer Rostock, der alles andere als leicht war: Es geht um Machtmissbrauch und Sexismus in der Musikindustrie, aber auch um Rebellion und Widerstand – Jennifer Rostock prägen die Jugendkultur einer ganzen Generation. Dann ist es Zeit für einen Richtungswechsel. Als die Band eine Pause auf unbestimmte Dauer einläutet, geht Jennifer ihren Weg als Solokünstlerin Yaenniver weiter. Und jetzt? Viele Meilensteine sind bereits gesetzt, doch Jennifer steht mit ihrem Engagement erst in den Startlöchern, als Rolemodel für Female Empowerment und politische Anteilnahme abseits popkultureller Normen. Nicht nur davon erzählt sie in diesem Buch – gewohnt klar, streitbar und mutig.
Ich gehe in ein anderes Blau
Die erste Biografie des Kultautors − basierend auf unveröffentlichten und bisher nie ausgewerteten Werken und Briefen aus dem Nachlass.
Rolf Dieter Brinkmann war das Enfant terrible der deutschen Literatur, heute ist er geradezu Kult. Und doch hat sich bisher niemand daran gewagt, dieses rastlose, viel zu kurze Leben in einer Biografie zu vergegenwärtigen − wie es Michael Töteberg und Alexandra Vasa hier tun: von den frühen Jahren im kleinbürgerlich-katholischen Vechta bis zur Zeit in Köln, wo Brinkmann das Beben der 1968er-Revolte erlebt und Gedichte schreibt, die wie ein Faustschlag in die bräsige deutsche Poesie knallen; von seinem Aufenthalt in der Villa Massimo, aus dem das unerhört wütende Italien-Buch Rom, Blicke hervorgegangen ist, und dem in den USA, wo er in Texas lehrte, bis zum Opus magnum Westwärts 1 & 2 und zu Brinkmanns Unfalltod 1975 in London.
Michael Töteberg und Alexandra Vasa konnten erstmals Einsicht nehmen in den bislang unter Verschluss gehaltenen Nachlass, unveröffentlichte literarische Werke und Briefe auswerten. Aus Gesprächen mit Zeitzeugen und engen Freunden Brinkmanns entsteht ein Bild seiner Persönlichkeit: unbequem, radikal, kompromisslos, zugleich aber sensibel und empathisch. Ein wilder Provokateur, zärtlicher Familienvater – und der vielleicht bedeutendste deutsche Lyriker seit Brecht und Benn.
Ich gehe in ein anderes Blau
Die erste Biografie des Kultautors − basierend auf unveröffentlichten und bisher nie ausgewerteten Werken und Briefen aus dem Nachlass.
Rolf Dieter Brinkmann war das Enfant terrible der deutschen Literatur, heute ist er geradezu Kult. Und doch hat sich bisher niemand daran gewagt, dieses rastlose, viel zu kurze Leben in einer Biografie zu vergegenwärtigen − wie es Michael Töteberg und Alexandra Vasa hier tun: von den frühen Jahren im kleinbürgerlich-katholischen Vechta bis zur Zeit in Köln, wo Brinkmann das Beben der 1968er-Revolte erlebt und Gedichte schreibt, die wie ein Faustschlag in die bräsige deutsche Poesie knallen; von seinem Aufenthalt in der Villa Massimo, aus dem das unerhört wütende Italien-Buch Rom, Blicke hervorgegangen ist, und dem in den USA, wo er in Texas lehrte, bis zum Opus magnum Westwärts 1 & 2 und zu Brinkmanns Unfalltod 1975 in London.
Michael Töteberg und Alexandra Vasa konnten erstmals Einsicht nehmen in den bislang unter Verschluss gehaltenen Nachlass, unveröffentlichte literarische Werke und Briefe auswerten. Aus Gesprächen mit Zeitzeugen und engen Freunden Brinkmanns entsteht ein Bild seiner Persönlichkeit: unbequem, radikal, kompromisslos, zugleich aber sensibel und empathisch. Ein wilder Provokateur, zärtlicher Familienvater – und der vielleicht bedeutendste deutsche Lyriker seit Brecht und Benn.
Inge Feltrinelli
Eine ungewöhnliche, schillernde Frauenbiographie: Das erste Leben der späteren Verlegerin Inge Feltrinelli
Die junge Inge Schönthal stolpert eher in ihren Beruf als Fotografin, als dass sie ihn sich ausgesucht hat. Und doch ist es eine Fügung des Schicksals, als sie in Hamburg bei Rosmarie Pierer die Kamera zum ersten Mal in die Hand nimmt. Es klickt – und Inge stürzt sich fortan mit Mut, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen in die männerdominierte Welt des Fotojournalismus der 1950er-Jahre. Mit ihrem Gespür für Motive und Menschen und einer großen Portion Abenteuerlust erobert sie in atemberaubendem Tempo die Konferenzräume großer Zeitschriften, sie reist für Fotoreportagen um die halbe Welt, verbringt auf Kuba Zeit mit Hemingway, porträtiert Picasso in Frankreich, erwischt Greta Garbo an einer Ampel in New York und hält in Hamburg Einzug in die intellektuellen Zirkel der pulsierenden Stadt. Bis eine folgenreiche Begegnung beim Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt mit dem italienischen Verleger und glühenden Kommunisten Giangiacomo Feltrinelli ihrem Leben eine andere Wendung gibt.
«Inge Feltrinelli war die letzte Königin der Verlagswelt». (FAZ)
«Wenn sie kam (meist orange gekleidet), ging ein Sonnenstrahlen von ihr aus. Die vor Lebenslust sprühende, die lustige und laute, schicke, unkonventionelle, charmante, exzentrische Inge». (Susanne Schüssler, Die Zeit)
«Inge Feltrinelli witzug, schnell, frivol wie immer». (Fritz J. Raddatz, Tagebücher)
Inge Feltrinelli
Eine ungewöhnliche, schillernde Frauenbiographie: Das erste Leben der späteren Verlegerin Inge Feltrinelli
Die junge Inge Schönthal stolpert eher in ihren Beruf als Fotografin, als dass sie ihn sich ausgesucht hat. Und doch ist es eine Fügung des Schicksals, als sie in Hamburg bei Rosmarie Pierer die Kamera zum ersten Mal in die Hand nimmt. Es klickt – und Inge stürzt sich fortan mit Mut, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen in die männerdominierte Welt des Fotojournalismus der 1950er-Jahre. Mit ihrem Gespür für Motive und Menschen und einer großen Portion Abenteuerlust erobert sie in atemberaubendem Tempo die Konferenzräume großer Zeitschriften, sie reist für Fotoreportagen um die halbe Welt, verbringt auf Kuba Zeit mit Hemingway, porträtiert Picasso in Frankreich, erwischt Greta Garbo an einer Ampel in New York und hält in Hamburg Einzug in die intellektuellen Zirkel der pulsierenden Stadt. Bis eine folgenreiche Begegnung beim Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt mit dem italienischen Verleger und glühenden Kommunisten Giangiacomo Feltrinelli ihrem Leben eine andere Wendung gibt.
«Inge Feltrinelli war die letzte Königin der Verlagswelt». (FAZ)
«Wenn sie kam (meist orange gekleidet), ging ein Sonnenstrahlen von ihr aus. Die vor Lebenslust sprühende, die lustige und laute, schicke, unkonventionelle, charmante, exzentrische Inge». (Susanne Schüssler, Die Zeit)
«Inge Feltrinelli witzug, schnell, frivol wie immer». (Fritz J. Raddatz, Tagebücher)
Winfried Kretschmann
Die Biographie des letzten großen Grünen
15 Jahre lang hat Winfried Kretschmann die Geschicke seines Heimatlandes Baden-Württemberg geführt, mit seiner Wahl schienen die Grünen in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Doch der erste Ministerpräsident der Grünen ist bis heute auch ihr einziger geblieben, die Zukunft nach seinem Rücktritt zur kommenden Landtagswahl 2026 unklar. Mit Kretschmann endet eine Ära. Dagmar Seitzer erzählt erstmals seine ganze Geschichte: von der Kindheit in einer Flüchtlingsfamilie in Schwaben, dem drohenden Berufsverbot als Kommunist nach der Unizeit, über die hitzigen Anfangsjahre der Grünen bis hin zur entscheidenden Landtagswahl 2011 und der ersten grün-schwarzen Koalition. Basierend auf zahlreichen Einzelgesprächen mit Kretschmann, seiner Familie, politischen Begleitern und Rivalen, beschreibt sie in bisher unbekannter Tiefe die wichtigsten Stationen im Leben dieses Ausnahmepolitikers, und darüber hinaus ein Stück deutscher Geschichte. Es ist das Porträt eines Mannes, der wie kein Zweiter die Stimmung im Land erfassen konnte und mit seiner Politik des Gehörtwerdens ein neues Regierungsverständnis etablierte.
Mit zahlreichen Abbildungen im 16-seitigen Bildteil.
Winfried Kretschmann
Die Biographie des letzten großen Grünen
15 Jahre lang hat Winfried Kretschmann die Geschicke seines Heimatlandes Baden-Württemberg geführt, mit seiner Wahl schienen die Grünen in der Mitte der Gesellschaft angekommen zu sein. Doch der erste Ministerpräsident der Grünen ist bis heute auch ihr einziger geblieben, die Zukunft nach seinem Rücktritt zur kommenden Landtagswahl 2026 unklar. Mit Kretschmann endet eine Ära. Dagmar Seitzer erzählt erstmals seine ganze Geschichte: von der Kindheit in einer Flüchtlingsfamilie in Schwaben, dem drohenden Berufsverbot als Kommunist nach der Unizeit, über die hitzigen Anfangsjahre der Grünen bis hin zur entscheidenden Landtagswahl 2011 und der ersten grün-schwarzen Koalition. Basierend auf zahlreichen Einzelgesprächen mit Kretschmann, seiner Familie, politischen Begleitern und Rivalen, beschreibt sie in bisher unbekannter Tiefe die wichtigsten Stationen im Leben dieses Ausnahmepolitikers, und darüber hinaus ein Stück deutscher Geschichte. Es ist das Porträt eines Mannes, der wie kein Zweiter die Stimmung im Land erfassen konnte und mit seiner Politik des Gehörtwerdens ein neues Regierungsverständnis etablierte.
Mit zahlreichen Abbildungen im 16-seitigen Bildteil.
«Darling, it’s Dilius!»
Eindrückliche Porträts, pointierte Analysen, poetische Gedanken: F. C. Delius’ außergewöhnliches Erinnerungswerk.
Bis kurz vor seinem Tod arbeitete der 2022 verstorbene Büchner-Preisträger Friedrich Christian Delius an seinem letzten Buch, einer ungewöhnlichen Autobiografie. Anhand von gut dreihundert Stichworten, die mit A beginnen, schildert Delius, was ihm in all den bewegten und begegnungsreichen Jahrzehnten wirklich wichtig war. Entstanden sind konzentrierte Texte, spielerisch, gedankenscharf und poetisch. Eine ganz besondere, persönliche Chronik, in der das Erinnern selbst zur Kunst wird.
«Erinnerungen, rückwärts gedacht, können schnell nostalgisch werden – nach vorn gedacht aber produktiv sein. In fast achtzig Lebensjahren, davon sechzig in den mittleren und äußeren Kreisen des literarischen Betriebs, haben mich so viele Ereignisse und Begegnungen geprägt, so viele politische Veränderungen von den freundlichen Besatzern der USA, dem 17. Juni 1953 und Mauerbau bis zum Trump-Zeitalter, so viele literarische Entwicklungen von der Gruppe 47 bis zur Youtube-Lesung, dass eine Fülle von Beobachtungen, Erlebnissen, Porträts aus dem Fundus der Vergangenheit geholt werden kann.» Friedrich Christian Delius
«Darling, it’s Dilius!»
Der Büchner-Preisträger Friedrich Christian Delius, verstorben im vergangenen Frühjahr, wäre im Februar 2023 achtzig Jahre alt geworden. Bis zuletzt schrieb er und näherte sich seinem Leben in einer Autobiographie, wie man sie noch nicht kennt: in gut dreihundert Stichworten, die mit A beginnen, spielerisch, gedankenscharf und poetisch. Von «Abbey Road» und «Abendrot» über «Adorf» und «Adorno», «Akte» der Stasi und «Aktien» von Siemens, acht «Altkanzler», «Abstand», «Anstand», «Aufstand» bis zu «Arroganz» und «Azzurro» schildert Delius in konzentrierten Texten, was ihm aus all den bewegten und begegnungsreichen Jahrzehnten wirklich wichtig ist. Einprägsame Porträts von Zeitgenossen und Künstlern wechseln sich ab mit Erlebnissen mit Politikern wie Willy Brandt oder Gegnern wie Hermann Josef Abs; lang gereifte Gedanken über Musik und Literatur finden sich ebenso wie flirrende Beobachtungen aus Berlin, New York oder Rom, der Geburts- und Lebensstadt, in die F. C. Delius immer wieder zurückkehrte; dazwischen traumschöne Erinnerungen an die Jugend, an Landschaften, an ein erstes kindliches Verliebtsein.
Eine ganz besondere, persönliche Chronik, die nicht nur acht Jahrzehnte deutscher Geistes- und Gesellschaftsgeschichte festhält, sondern stets aufs Größere zielt – auf das Leben. Hier blickt man durch die Augen eines bedeutenden Autors auf die Welt; hier wird das Erinnern selbst zur Kunst.
«Darling, it’s Dilius!»
Der Büchner-Preisträger Friedrich Christian Delius, verstorben im vergangenen Frühjahr, wäre im Februar 2023 achtzig Jahre alt geworden. Bis zuletzt schrieb er und näherte sich seinem Leben in einer Autobiographie, wie man sie noch nicht kennt: in gut dreihundert Stichworten, die mit A beginnen, spielerisch, gedankenscharf und poetisch. Von «Abbey Road» und «Abendrot» über «Adorf» und «Adorno», «Akte» der Stasi und «Aktien» von Siemens, acht «Altkanzler», «Abstand», «Anstand», «Aufstand» bis zu «Arroganz» und «Azzurro» schildert Delius in konzentrierten Texten, was ihm aus all den bewegten und begegnungsreichen Jahrzehnten wirklich wichtig ist. Einprägsame Porträts von Zeitgenossen und Künstlern wechseln sich ab mit Erlebnissen mit Politikern wie Willy Brandt oder Gegnern wie Hermann Josef Abs; lang gereifte Gedanken über Musik und Literatur finden sich ebenso wie flirrende Beobachtungen aus Berlin, New York oder Rom, der Geburts- und Lebensstadt, in die F. C. Delius immer wieder zurückkehrte; dazwischen traumschöne Erinnerungen an die Jugend, an Landschaften, an ein erstes kindliches Verliebtsein.
Eine ganz besondere, persönliche Chronik, die nicht nur acht Jahrzehnte deutscher Geistes- und Gesellschaftsgeschichte festhält, sondern stets aufs Größere zielt – auf das Leben. Hier blickt man durch die Augen eines bedeutenden Autors auf die Welt; hier wird das Erinnern selbst zur Kunst.
On Air
Seit Jahrzehnten prägt Peter Urban die deutsche Radiolandschaft – als legendär trockener Kommentator des Eurovision Song Contests, als Moderator verschiedener Musiksendungen, inzwischen auch als Podcaster. Offen und unprätentiös beobachtet er seit fast 50 Jahren als Popexperte die nationale und internationale Musikszene und hat in seiner langen Laufbahn unzählige Popgrößen getroffen, interviewt und porträtiert – von Keith Richards über Yoko Ono zu David Bowie, Elton John, Joni Mitchell, Harry Belafonte und Eric Clapton. Mit diesem Buch legt er nun seine Memoiren vor, den Soundtrack eines Lebens, das beruflich wie privat immer von der Musik geprägt war.
Die Reise beginnt in den 1950er Jahren in Niedersachsen, wo sich die Familie Urban nach der Flucht aus dem Sudetenland eine neue Heimat aufbaut. Schon früh kommt Peter Urban im Familienorchester «Urbani» mit Musik in Kontakt, doch seine Leidenschaft ist nicht die Klassik, sondern die neue Musik von der Insel. In den 1960er Jahren beginnt die andauernde Liebesbeziehung zu England, seine andere große Liebe ist der HSV, wo er zeitweilig auch Stadionsprecher ist. Seine Lust an neuen Stilformen ist später der Schlüssel zum großen Erfolg seiner Musiksendungen. Dieses Buch erzählt von einem bewegten Leben und ist zugleich ein Stück internationale Musikgeschichte made in Hamburg.
On Air
Seit Jahrzehnten prägt Peter Urban die deutsche Radiolandschaft – als legendär trockener Kommentator des Eurovision Song Contests, als Moderator verschiedener Musiksendungen, inzwischen auch als Podcaster. Offen und unprätentiös beobachtet er seit fast 50 Jahren als Popexperte die nationale und internationale Musikszene und hat in seiner langen Laufbahn unzählige Popgrößen getroffen, interviewt und porträtiert – von Keith Richards über Yoko Ono zu David Bowie, Elton John, Joni Mitchell, Harry Belafonte und Eric Clapton. Mit diesem Buch legt er nun seine Memoiren vor, den Soundtrack eines Lebens, das beruflich wie privat immer von der Musik geprägt war.
Die Reise beginnt in den 1950er Jahren in Niedersachsen, wo sich die Familie Urban nach der Flucht aus dem Sudetenland eine neue Heimat aufbaut. Schon früh kommt Peter Urban im Familienorchester «Urbani» mit Musik in Kontakt, doch seine Leidenschaft ist nicht die Klassik, sondern die neue Musik von der Insel. In den 1960er Jahren beginnt die andauernde Liebesbeziehung zu England, seine andere große Liebe ist der HSV, wo er zeitweilig auch Stadionsprecher ist. Seine Lust an neuen Stilformen ist später der Schlüssel zum großen Erfolg seiner Musiksendungen. Dieses Buch erzählt von einem bewegten Leben und ist zugleich ein Stück internationale Musikgeschichte made in Hamburg.
Aufrecht geh'n
Mary Roos ist die vielseitigste deutsche Sängerin, gelassen und humorvoll bewegt sie sich zwischen Schlager, Chanson und Pop. Als Kinderstar vor über 60 Jahren das erste Mal in der Öffentlichkeit, gefeiert im Pariser Olympia, immer wieder in den Charts: Mary Roos hat geschafft, was keiner anderen deutschen Künstlerin gelungen ist. Ein zweiter Karrierefrühling kam mit dem Bühnenprogramm «Nutten, Koks und frische Erdbeeren», und Marys Performance in «Sing meinen Song» begeisterte auch Jüngere. Nun veröffentlicht sie ihre Autobiografie. Neben Glamour gab es aber auch im Leben von Mary Roos Schattenseiten: Zwei gescheiterte Ehen, Schmerz und Niederlagen – auch davon ließ sie sich nicht den Mut nehmen. Heute ist Mary Roos eine starke Frau voller Neugier auf das, was noch kommt.
Aufrecht geh'n
Mary Roos ist die vielseitigste deutsche Sängerin, gelassen und humorvoll bewegt sie sich zwischen Schlager, Chanson und Pop. Als Kinderstar vor über 60 Jahren das erste Mal in der Öffentlichkeit, gefeiert im Pariser Olympia, immer wieder in den Charts: Mary Roos hat geschafft, was keiner anderen deutschen Künstlerin gelungen ist. Ein zweiter Karrierefrühling kam mit dem Bühnenprogramm «Nutten, Koks und frische Erdbeeren», und Marys Performance in «Sing meinen Song» begeisterte auch Jüngere. Nun veröffentlicht sie ihre Autobiografie. Neben Glamour gab es aber auch im Leben von Mary Roos Schattenseiten: Zwei gescheiterte Ehen, Schmerz und Niederlagen – auch davon ließ sie sich nicht den Mut nehmen. Heute ist Mary Roos eine starke Frau voller Neugier auf das, was noch kommt.
Gegen die Strömung
Eine Lebensgeschichte voller Solidarität, Hilfe und Mut
Im Persischen steht Saeid für Glück. Und Glück hatte der 31-jährige Kanurennfahrer Saeid Fazloula oft in seinem Leben. Vom Tode bedroht, kam er 2016 auf spektakulärem Weg aus dem Iran nach Deutschland und ließ sich in Karlsruhe nieder. Schon früh nahm er an internationalen Kanuwettkämpfen teil und war bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris dabei. In seinem Buch erzählt Saeid von den Repressalien in seinem Heimatland, seiner gefährlichen Flucht nach Deutschland, der herzlichen Aufnahme, aber auch von Startschwierigkeiten in der neuen Umgebung, seiner Liebe zum Kanurennsport und den Problemen rund um die Nominierung für die Olympischen Spiele in Tokio.
Gegen die Strömung
Eine Lebensgeschichte voller Solidarität, Hilfe und Mut
Im Persischen steht Saeid für Glück. Und Glück hatte der 31-jährige Kanurennfahrer Saeid Fazloula oft in seinem Leben. Vom Tode bedroht, kam er 2016 auf spektakulärem Weg aus dem Iran nach Deutschland und ließ sich in Karlsruhe nieder. Schon früh nahm er an internationalen Kanuwettkämpfen teil und bereitet sich momentan auf die Olympischen Sommerspiele 2024 in Paris vor. In seinem Buch erzählt Saeid von den Repressalien in seinem Heimatland, seiner gefährlichen Flucht nach Deutschland, der herzlichen Aufnahme, aber auch von Startschwierigkeiten in der neuen Umgebung, seiner Liebe zum Kanurennsport und den Problemen rund um die Nominierung für die Olympischen Spiele in Tokio.
Freya von Moltke
Freya von Moltke (1911–2010) war eine Symbolfigur des bürgerlichen Widerstands gegen Hitler: Gemeinsam mit ihrem Mann Helmuth James bildete sie den Kern des «Kreisauer Kreises». Heimlich trafen sich die Regimegegner auf dem Gut der Familie, um Pläne für ein demokratisches Deutschland zu schmieden. Während ihr Mann Anfang 1944 verhaftet und später zum Tode verurteilt wurde, fand Freya mit den zwei Söhnen Zuflucht zuerst in Südafrika, dann in den USA. Nicht nur hielt sie als eine der letzten Zeitzeuginnen das Andenken an die Widerstandskämpfer wach, sie spielte auch eine maßgebliche Rolle im schwierigen Prozess der deutsch-polnischen Annäherung – und wurde zu einer der herausragenden Frauengestalten des letzten Jahrhunderts. Auf der Grundlage bisher nicht beachteter Quellen zeichnet Sylke Tempel das wechselvolle Leben Freya von Moltkes nach: von den frühen Jahren im Kölner Bankiershaushalt, ihrer Studienzeit im Hitler-Deutschland, die sie mit einer juristischen Promotion abschloss, bis hin zu ihrer Schlüsselrolle im deutschen Widerstand und ihrem Wirken nach dem Krieg. Das Lebensporträt einer beeindruckenden, mutigen Frau – und ein lebendiges Panorama der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Freya von Moltke
Freya von Moltke (1911–2010) war eine Symbolfigur des bürgerlichen Widerstands gegen Hitler: Gemeinsam mit ihrem Mann Helmuth James bildete sie den Kern des «Kreisauer Kreises». Heimlich trafen sich die Regimegegner auf dem Gut der Familie, um Pläne für ein demokratisches Deutschland zu schmieden. Während ihr Mann Anfang 1944 verhaftet und später zum Tode verurteilt wurde, fand Freya mit den zwei Söhnen Zuflucht zuerst in Südafrika, dann in den USA. Nicht nur hielt sie als eine der letzten Zeitzeuginnen das Andenken an die Widerstandskämpfer wach, sie spielte auch eine maßgebliche Rolle im schwierigen Prozess der deutsch-polnischen Annäherung – und wurde zu einer der herausragenden Frauengestalten des letzten Jahrhunderts. Auf der Grundlage bisher nicht beachteter Quellen zeichnet Sylke Tempel das wechselvolle Leben Freya von Moltkes nach: von den frühen Jahren im Kölner Bankiershaushalt, ihrer Studienzeit im Hitler-Deutschland, die sie mit einer juristischen Promotion abschloss, bis hin zu ihrer Schlüsselrolle im deutschen Widerstand und ihrem Wirken nach dem Krieg. Das Lebensporträt einer beeindruckenden, mutigen Frau – und ein lebendiges Panorama der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts.
Klaus Mann
Klaus Mann verkörpert die bewegte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein Zweiter – als schillernder Bohemien, als großer Schriftsteller. Thomas Medicus begleitet Klaus Mann (1906 bis 1949) auf den Stationen seines sehr modernen Lebens – von der behüteten Münchner Kindheit, der Karriere des Dandys in der Weimarer Republik, die der homosexuellen Emanzipation Vorschub leistete, bis zur Emigration in verschiedene europäische Staaten und in die USA. Klaus Mann war ein großer Reisender; irrlichternd zwischen den Kontinenten, publizierte er in ungebremstem Schreibfluss. Ein extremes Leben, immer auch überschattet von Drogen und Ausschweifungen, einem Todeswunsch von früh auf. Dann die Rückkehr nach Deutschland 1945 als amerikanischer GI, schließlich die düsteren letzten Jahre bis zu seinem Freitod in Cannes.
In seiner großen Biographie erzählt Thomas Medicus dieses unwahrscheinliche Leben und ergründet dessen Obsessionen und Triebkräfte. Bestimmend waren der Dauerkonflikt mit dem Vater Thomas Mann, die zahlreichen politischen Kämpfe, seine Amouren, das enge Verhältnis zur Schwester Erika. Eine glänzende Neueinschätzung dieses funkelnden Schriftstellers und Deuters seiner Epoche, die hier als eindrucksvolles zeitgeschichtliches Panorama wiederersteht.
Klaus Mann
Klaus Mann verkörpert die bewegte erste Hälfte des 20. Jahrhunderts wie kaum ein Zweiter – als schillernder Bohemien, als großer Schriftsteller. Thomas Medicus begleitet Klaus Mann (1906 bis 1949) auf den Stationen seines sehr modernen Lebens – von der behüteten Münchner Kindheit, der Karriere des Dandys in der Weimarer Republik, die der homosexuellen Emanzipation Vorschub leistete, bis zur Emigration in verschiedene europäische Staaten und in die USA. Klaus Mann war ein großer Reisender; irrlichternd zwischen den Kontinenten, publizierte er in ungebremstem Schreibfluss. Ein extremes Leben, immer auch überschattet von Drogen und Ausschweifungen, einem Todeswunsch von früh auf. Dann die Rückkehr nach Deutschland 1945 als amerikanischer GI, schließlich die düsteren letzten Jahre bis zu seinem Freitod in Cannes.
In seiner großen Biographie erzählt Thomas Medicus dieses unwahrscheinliche Leben und ergründet dessen Obsessionen und Triebkräfte. Bestimmend waren der Dauerkonflikt mit dem Vater Thomas Mann, die zahlreichen politischen Kämpfe, seine Amouren, das enge Verhältnis zur Schwester Erika. Eine glänzende Neueinschätzung dieses funkelnden Schriftstellers und Deuters seiner Epoche, die hier als eindrucksvolles zeitgeschichtliches Panorama wiederersteht.
Brüssel sehen und sterben
Das Europaparlament – eine hervorragende Idee. Nur in der Realität leider ein Witz, und noch dazu ein sehr schlechter. Nico Semsrott berichtet ehrlich und komisch von seinen Erfahrungen aus fünf Jahren Europaparlament. Von der sinnlosen Pendelei zwischen Brüssel und Straßburg, in der schon alles steckt, was das Parlament im Kern ausmacht: Steuerverschwendung, Tragik und grober Unfug. Von gierigen Parlamentariern, die keines ihrer unsinnigen Privilegien ungenutzt lassen und sich ständig in die eigene Tasche wirtschaften. Und von seinem aufreibenden Selbstversuch, sich bei unzähligen Lobbyveranstaltungen in Brüssel kostenlos durchzufuttern, ohne Smalltalk zu betreiben. Denn ihm ist schnell klar: An dem Ort, an dem wir dringend auf Gerechtigkeit und Vertrauen angewiesen sind, wird Korruption nur selten bestraft, sondern meistens belohnt.
Nico Semsrott trat den «merkwürdigsten Job der Welt» als Idealist an, um seine letzten Ideale zu retten, beendet er seine Politkarriere freiwillig. Das ist deprimierend, aber immerhin muss er auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen. Ein tragikomischer, kluger Bericht aus den Untiefen des Europäischen Parlaments.
Brüssel sehen und sterben
Das Europaparlament – eine hervorragende Idee. Nur in der Realität leider ein Witz, und noch dazu ein sehr schlechter. Nico Semsrott berichtet ehrlich und komisch von seinen Erfahrungen aus fünf Jahren Europaparlament. Von der sinnlosen Pendelei zwischen Brüssel und Straßburg, in der schon alles steckt, was das Parlament im Kern ausmacht: Steuerverschwendung, Tragik und grober Unfug. Von gierigen Parlamentariern, die keines ihrer unsinnigen Privilegien ungenutzt lassen und sich ständig in die eigene Tasche wirtschaften. Und von seinem aufreibenden Selbstversuch, sich bei unzähligen Lobbyveranstaltungen in Brüssel kostenlos durchzufuttern, ohne Smalltalk zu betreiben. Denn ihm ist schnell klar: An dem Ort, an dem wir dringend auf Gerechtigkeit und Vertrauen angewiesen sind, wird Korruption nur selten bestraft, sondern meistens belohnt.
Nico Semsrott trat den «merkwürdigsten Job der Welt» als Idealist an, um seine letzten Ideale zu retten, beendet er seine Politkarriere freiwillig. Das ist deprimierend, aber immerhin muss er auf nichts und niemanden mehr Rücksicht nehmen. Ein tragikomischer, kluger Bericht aus den Untiefen des Europäischen Parlaments.
Die Kanzlerin
Eine Bilanz der 16 Regierungsjahre Angela Merkels: Was bleibt?
Das mächtigste Amt der deutschen Politik hat noch niemand freiwillig aufgegeben – außer Angela Merkel. Dabei hat sie sich gerade am Ende ihrer Amtszeit wieder als Krisenmanagerin bewährt und hohe Zustimmungswerte kassiert. Denn so schätzten sie die Deutschen: Angela Merkel war so pragmatisch, wie Helmut Schmidt es gerne gewesen wäre. Unaufgeregt schlachtete sie mehrere heilige Kühe der Christdemokraten, etwa die Wehrpflicht oder die Kernkraft. Kritiker warfen ihr vor, ihr einziges Programm sei es, Kanzlerin zu sein.
Und doch hat sie eine Epoche der deutschen Politik geprägt: Die Jahre von 2005 bis 2021 sind eindeutig die Merkel-Jahre. Was bleibt von ihnen? Wurde da «nur» pragmatisch regiert, oder sind Entwicklungen in Gang gesetzt worden, die über den Tag hinausweisen? Ja, die gibt es, sagt Ursula Weidenfeld, aber das deutsche Publikum hat es größtenteils nicht bemerkt.
Dieses Buch ist mehr als eine Bilanz. Es versucht, dem Phänomen Merkel gerecht zu werden, dem Geist der Epoche nachzuspüren und zu überlegen, was diese – unsere – Zeit ausgemacht hat.
«Eine spannende Biografie. Weidenfeld wählt eine Mischung aus chronologischer und thematischer Erzählform, die überzeugt.» Frankfurter Neue Presse
«Gut recherchiert und lesenswert.» Mitteldeutsche Zeitung
«Eine wirklich lesenswerte Analyse einer Epoche an der Schwelle zwischen Aktualität und Geschichte..» Deutschlandfunk
Die Kanzlerin
Das mächtigste Amt der deutschen Politik hat noch niemand freiwillig aufgegeben – außer Angela Merkel. Bis zum Ende ihrer Amtszeit hat sie hohe Zustimmungswerte erhalten, immer wieder hat sie sich als Krisenmanagerin bewährt. Und so schätzen sie die Deutschen: Angela Merkel ist so pragmatisch, wie Helmut Schmidt es gerne gewesen wäre. Ideologien, Weltanschauungen, Grundsatzfragen interessieren sie wenig. Unaufgeregt schlachtete sie mehrere heilige Kühe der Christdemokraten, etwa die Wehrpflicht oder die Kernkraft. Kritiker warfen ihr deshalb vor, ihr einziges Programm sei es, Kanzlerin zu sein.
Und doch hat sie, ideologiefrei, visionslos, eine Ära der deutschen Politik geprägt: Die Jahre von 2005 bis 2021 sind eindeutig die Merkel-Jahre. Jetzt, da diese Ära zu Ende geht, ist es Zeit, sie genauer anzusehen: Was bleibt? Wurde da «nur» pragmatisch regiert, oder sind Entwicklungen in Gang gesetzt worden, die über den Tag hinausweisen? Ja, die gibt es, sagt Ursula Weidenfeld, und sie werden entscheidend sein für unsere nächsten Jahre.
Dieses Buch ist mehr als eine Bilanz. Es versucht, dem Phänomen Merkel gerecht zu werden – und zeichnet das Bild einer Frau, die Deutschland verändert hat.
Die Kanzlerin
Das mächtigste Amt der deutschen Politik hat noch niemand freiwillig aufgegeben – außer Angela Merkel. Bis zum Ende ihrer Amtszeit hat sie hohe Zustimmungswerte erhalten, immer wieder hat sie sich als Krisenmanagerin bewährt. Und so schätzen sie die Deutschen: Angela Merkel ist so pragmatisch, wie Helmut Schmidt es gerne gewesen wäre. Ideologien, Weltanschauungen, Grundsatzfragen interessieren sie wenig. Unaufgeregt schlachtete sie mehrere heilige Kühe der Christdemokraten, etwa die Wehrpflicht oder die Kernkraft. Kritiker warfen ihr deshalb vor, ihr einziges Programm sei es, Kanzlerin zu sein.
Und doch hat sie, ideologiefrei, visionslos, eine Ära der deutschen Politik geprägt: Die Jahre von 2005 bis 2021 sind eindeutig die Merkel-Jahre. Jetzt, da diese Ära zu Ende geht, ist es Zeit, sie genauer anzusehen: Was bleibt? Wurde da «nur» pragmatisch regiert, oder sind Entwicklungen in Gang gesetzt worden, die über den Tag hinausweisen? Ja, die gibt es, sagt Ursula Weidenfeld, und sie werden entscheidend sein für unsere nächsten Jahre.
Dieses Buch ist mehr als eine Bilanz. Es versucht, dem Phänomen Merkel gerecht zu werden – und zeichnet das Bild einer Frau, die Deutschland verändert hat.
«Eine spannende Biografie. Weidenfeld wählt eine Mischung aus chronologischer und thematischer Erzählform, die überzeugt.» Frankfurter Neue Presse
«Gut recherchiert und lesenswert.» Mitteldeutsche Zeitung
«Eine wirklich lesenswerte Analyse einer Epoche an der Schwelle zwischen Aktualität und Geschichte..» Deutschlandfunk
Goethe
Als Goethe im Jahr 1832 starb, hatten die Französische Revolution, die Napoleonischen Kriege und die Industrialisierung Europa von Grund auf verändert. Thomas Steinfeld erzählt Goethe neu – als einen Menschen, in dessen Leben und Werk sich die Umbrüche jener Zeit auf einzigartige Weise spiegeln: beginnend mit der Kindheit in Frankfurt und den Studienjahren in Leipzig und Straßburg, über die Phase des poetischen Aufbruchs bis hin zum «Faust», zur «Farbenlehre» und zum «West-östlichen Divan». Auch das Herzogtum Sachsen-Weimar rückt in ein neues Licht, als eine intellektuelle Landschaft von großer Bedeutung für die Philosophie, die Medizin oder die Physik.
Goethe tritt in den vertrauten Rollen des Dichters, Theatermachers oder Reisenden auf, aber auch in den weniger bekannten des Politikers, Kriegsbeobachters und Naturforschers. Steinfeld zeichnet das Bild eines Intellektuellen, der nichts schreiben konnte, ohne zugleich das Gegenteil zu denken, eines Konservativen, der sich stets auf der Höhe der Zeit befand – und eines klugen, neugierigen, aber auch einsamen Menschen, der einige der schönsten und tiefsten Werke schrieb, die es in der deutschen Literatur gibt.
Goethe
Als Goethe im Jahr 1832 starb, hatten die Französische Revolution, die Napoleonischen Kriege und die Industrialisierung Europa von Grund auf verändert. Thomas Steinfeld erzählt Goethe neu – als einen Menschen, in dessen Leben und Werk sich die Umbrüche jener Zeit auf einzigartige Weise spiegeln: beginnend mit der Kindheit in Frankfurt und den Studienjahren in Leipzig und Straßburg, über die Phase des poetischen Aufbruchs bis hin zum «Faust», zur «Farbenlehre» und zum «West-östlichen Divan». Auch das Herzogtum Sachsen-Weimar rückt in ein neues Licht, als eine intellektuelle Landschaft von großer Bedeutung für die Philosophie, die Medizin oder die Physik.
Goethe tritt in den vertrauten Rollen des Dichters, Theatermachers oder Reisenden auf, aber auch in den weniger bekannten des Politikers, Kriegsbeobachters und Naturforschers. Steinfeld zeichnet das Bild eines Intellektuellen, der nichts schreiben konnte, ohne zugleich das Gegenteil zu denken, eines Konservativen, der sich stets auf der Höhe der Zeit befand – und eines klugen, neugierigen, aber auch einsamen Menschen, der einige der schönsten und tiefsten Werke schrieb, die es in der deutschen Literatur gibt.
Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war
Folge ich den gesellschaftlichen Normen oder habe ich den Mut auszubrechen, um das zu tun, was mich glücklich macht?
Diese Frage stellte sich die beliebte «Die Rosenheim-Cops»-Schauspielerin Marisa Burger Zeit ihres Lebens und entschied sich (fast) jedes Mal für ihren Weg – weil sie tief im Inneren spürte, dass es richtig für sie war. Als Jugendliche liebte sie New Wave und Punk, entfloh dem erzkatholischen Altötting und ihrem eher konservativen Umfeld, entschloss sich gegen den Willen ihrer Familie für eine künstlerische Laufbahn, bekam mit Anfang 20 ihre Tochter, lebte in einer wilden WG. Sie ist Musikerin, Sportskanone, Kunstliebhaberin und Stehaufmännchen und - Diese Einstellung will sie in ihrem Buch weitergeben und dazu ermutigen, den eigenen Wünschen und Träumen zu folgen.
Vergiss nie, wie dein Herz am Anfang war
«Ist das nicht die Stockl?» Ja … und nein. Denn Marisa Burger ist viel mehr als die Kultrolle der Miriam Stockl aus «Die Rosenheim-Cops». Sie ist Musikerin, Mutter, Sportskanone, Kunstliebhaberin und Stehaufmännchen. Sie macht viel Sport und surft, ist in zweiter Ehe verheiratet, lebt in München, pendelt aber regelmäßig nach Basel zu ihrem Mann. Als Jugendliche liebte sie New Wave und Punk, entfloh dem erzkatholischen Altötting und ihrem eher konservativen Umfeld, entschloss sich gegen den Willen ihrer Familie für eine künstlerische Laufbahn, bekam mit Anfang 20 ihre Tochter, lebte in einer wilden WG.
Unzählige Male hatte Marisa Burger die Wahl: Folge ich den gesellschaftlichen Normen oder breche ich aus und tue das, wofür ich brenne, was mich glücklich macht? Sie entschied sich (fast) jedes Mal für ihren Weg. Nicht aus Rebellion, sondern weil sie tief im Inneren spürte, dass es richtig für sie war. Diese Einstellung will sie in ihrem Buch weitergeben und dazu ermutigen, den eigenen Wünschen und Träumen zu folgen.
Den Faden halten
Monika Fuchs lebte ein stürmisches Leben: Sie floh mit ihrem Sohn aus einer schwierigen Ehe in den USA, fing in Deutschland neu an, traf die große Liebe, zog nach Neuseeland, anschließend auf die Philippinen und bekam drei weitere Kinder. Der Versuch, nach all den Auslandsjahren in Deutschland sesshaft zu werden, scheiterte – und damit auch die Ehe. In Hamburg wagte sie erneut, sich ein neues Leben aufzubauen, erlebte noch einmal eine kurze große Liebe, arbeitete als Journalistin und kochte für TV-Redaktionen. Mit 76 gründete sie einen Supperclub und versammelte jeden Freitag 30 Gäste um ihren Esstisch. Als die Pandemie dazwischenkam, stellte sie kurzerhand eine Kamera auf ihren Balkon und begann, Videos auf YouTube zu stellen. Und im letzten Jahr erfüllte sie sich ihren Traum, am Nordpol zu kochen.
Monika weiß heute, mit 85 Jahren, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sie ist wach, selbstbewusst und klug und erinnert sich in ihren Memoiren mal anekdotisch, mal emotional, mal kurz und knapp an ihr buntes Leben, an Liebe, Schmerz, an Glück, Krisen, Abschiede und Aufbruch.
«Was für ein reiches Leben.»
DIE ZEIT
Den Faden halten
Monika Fuchs lebte ein stürmisches Leben: Sie floh mit ihrem Sohn aus einer schwierigen Ehe in den USA, fing in Hamburg neu an, traf die große Liebe, zog nach Neuseeland und anschließend auf die Philippinen, bekam drei weitere Kinder und wagte nach Jahren im Ausland ein weiteres Mal in Hamburg den Neustart. Sie schrieb Groschenromane, kochte für TV-Redaktionen, gründete mit 76 einen Supperclub und versammelte jeden Freitag 30 Gäste um ihren Esstisch. Während Corona begann sie, Videos aus ihrer Küche auf YouTube zu stellen. Und im letzten Jahr erfüllte sie sich ihren Traum, am Nordpol zu kochen. Monika weiß heute, worauf es im Leben wirklich ankommt. Sie erinnert sich in ihrem Buch an ihr buntes Leben, an Liebe, Schmerz, Glück, Krisen, Abschiede und Aufbruch.