Die Aufsteiger

Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine Familiengeschichte

Der deutsche Mittelstand und die Schuld: eine Familiengeschichte

Ein Selfmademan aus der Provinz hat im «Dritten Reich» große Pläne. Eine Zementwarenfabrik, ein Weingut sind im Besitz der Familie. Schon bald beteiligt sich das Familienunternehmen am Bau des Westwalls und errichtet auf dem Firmengelände ein Lager für Zwangsarbeiter, während das Weingut die Wachmannschaften des KZ Sachsenhausen mit rheinhessischem Wein beliefert: Geschäfte, die nur möglich sind durch enge persönliche Verbindungen und Seilschaften, vor Ort und bis in die NS-Führungsriege. In diesem System werden die fünf Kinder des Patriarchen auf ihre je eigene Art zu Tätern und zu Opfern.

Christina Strunck ist die Urenkelin des Firmengründers. Sie geht einem wachsenden Unbehagen nach, sucht in den Archiven nach Belegen für das lang Verdrängte − und wird fündig. Dabei zeigt sich: In jener 2500-Seelen-Ortschaft in Rheinhessen bündeln sich die Konflikte der Zeit wie unter einem Brennglas. So erzählt Christina Strunck nicht nur die Geschichte ihrer Familie, sondern auch die Mikrogeschichte einer Gemeinde. Zugleich leuchtet sie mit ihrer Fallstudie ein noch immer unterbelichtetes Thema aus: die Rolle des deutschen Mittelstands im «Dritten Reich». 

«So mutig wie herzergreifend. So erschreckend wie wahr. Christina Struncks Spurensuche führt schonungslos in die Abgründe der Nazi-Herrschaft, am Beispiel der eigenen Familie, eines kleinen Ortes, einer ganzen Gesellschaft. Ein brandaktuelles Buch, leider.» Dorothee Röhrig

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So mutig wie herzergreifend. So erschreckend wie wahr. Christina Struncks Spurensuche führt schonungslos in die Abgründe der Nazi-Herrschaft, am Beispiel der eigenen Familie, eines kleines Ortes, einer ganzen Gesellschaft. Ein brandaktuelles Buch, leider.


Dorothee Röhrig, 30. Juli 2025

Nicht nur eine intensive Recherche, es ist auch ein intensives Buch.


Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 22. November 2025

Christina Strunck rekonstruiert die dunklen Flecken in einer ganz normalen deutschen Familie ... Ein enorm aufklärerisches Buch, unbedingt zu empfehlen.


Zeit Podcast «Was liest du gerade?», 24. Januar 2026

«Die Aufsteiger» zeigt beispielhaft den Opportunismus der kleinen und großen Unternehmen im Nationalsozialismus. Dass Christina Strunck darüber nicht nur informiert, sondern auch zur eigenen Archivarbeit motiviert, ist das große Verdienst ihres Buchs.

Marcus Wolf,
Deutschlandfunk Kultur "Andruck", 15. Dezember 2025

Sehr persönlich, ungefiltert, aufwendig, aber vor allem eines: notwendig. «Die Aufsteiger» lässt erahnen, wie viele weiße Flecken es noch auf der Landkarte des Verbrechens gerade in Bezug auf den deutschen Mittelstand gibt.

Verena Gerbeth,
Nürnberger Nachrichten, 02. Februar 2026

Ein bedeutendes Werk zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des deutschen Mittelstands, ein Musterbeispiel für die gelungene Verbindung von individueller Biografie und kollektivem Geschichtsverständnis.

Dirk Kaesler,
literaturkritik.de, 17. Februar 2026

Ein faszinierendes, einfühlsames und differenziertes Buch über Menschen in der Diktatur. Die Mitglieder der eigenen Familie waren, im Gesamtbild der monströsen Tyrannei, nur Mosaiksteinchen. Aber ohne diese Steinchen gäbe es das Gesamtbild nicht.

Joachim Käppner,
Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2026

Eine anregende Lektüre ... Die Art der Selbstbefragung nötigt Respekt ab und macht einmal mehr deutlich, wie prägend Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus nach wie vor sind.

Dietmar Süss,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. März 2026

Ungemein spannend ... Christina Strunck ist eine sehr gute Erzählerin.

Mareike ; Leonie Gries ; Berger,
SWR Kultur, 07. März 2026
  • Verlag: Rowohlt Hardcover
  • Erscheinungstermin: 14.10.2025
  • Lieferstatus: Lieferzeit 1-2 Tage
  • ISBN: 978-3-498-00783-6
  • 432 Seiten
  • Autor:in: Christina Strunck
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Die Aufsteiger
Christina Strunck Die Aufsteiger
  • So mutig wie herzergreifend. So erschreckend wie wahr. Christina Struncks Spurensuche führt schonungslos in die Abgründe der Nazi-Herrschaft, am Beispiel der eigenen Familie, eines kleines Ortes, einer ganzen Gesellschaft. Ein brandaktuelles Buch, leider.

    Dorothee Röhrig, 30. Juli 2025
  • Nicht nur eine intensive Recherche, es ist auch ein intensives Buch.

    Deutschlandfunk Kultur "Lesart", 22. November 2025
  • Christina Strunck rekonstruiert die dunklen Flecken in einer ganz normalen deutschen Familie ... Ein enorm aufklärerisches Buch, unbedingt zu empfehlen.

    Zeit Podcast «Was liest du gerade?», 24. Januar 2026
  • «Die Aufsteiger» zeigt beispielhaft den Opportunismus der kleinen und großen Unternehmen im Nationalsozialismus. Dass Christina Strunck darüber nicht nur informiert, sondern auch zur eigenen Archivarbeit motiviert, ist das große Verdienst ihres Buchs.

    Marcus Wolf, Deutschlandfunk Kultur "Andruck", 15. Dezember 2025
  • Sehr persönlich, ungefiltert, aufwendig, aber vor allem eines: notwendig. «Die Aufsteiger» lässt erahnen, wie viele weiße Flecken es noch auf der Landkarte des Verbrechens gerade in Bezug auf den deutschen Mittelstand gibt.

    Verena Gerbeth, Nürnberger Nachrichten, 02. Februar 2026
  • Ein bedeutendes Werk zur Aufarbeitung der NS-Vergangenheit des deutschen Mittelstands, ein Musterbeispiel für die gelungene Verbindung von individueller Biografie und kollektivem Geschichtsverständnis.

    Dirk Kaesler, literaturkritik.de, 17. Februar 2026
  • Ein faszinierendes, einfühlsames und differenziertes Buch über Menschen in der Diktatur. Die Mitglieder der eigenen Familie waren, im Gesamtbild der monströsen Tyrannei, nur Mosaiksteinchen. Aber ohne diese Steinchen gäbe es das Gesamtbild nicht.

    Joachim Käppner, Süddeutsche Zeitung, 18. Februar 2026
  • Eine anregende Lektüre ... Die Art der Selbstbefragung nötigt Respekt ab und macht einmal mehr deutlich, wie prägend Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus nach wie vor sind.

    Dietmar Süss, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05. März 2026
  • Ungemein spannend ... Christina Strunck ist eine sehr gute Erzählerin.

    Mareike ; Leonie Gries ; Berger, SWR Kultur, 07. März 2026

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